10. Februar 2008

Trust in Suchmaschinen

Auf Sistrix gibt es mittlerweile zwei Artikel, die sich mit dem Thema „Trust“ bei Suchmaschinen Beschäftigen, auch Cho und Roy von der UCLA haben ein Paper mit dem Titel „Impact of Search Engines on Page Popularity“ herausgebracht. Suchmaschinen wollen dem Nutzer meist qualitativ hochwertige und relevante Treffer liefern, in der Praxis bedeutet das, dass die Suchmaschinen auf Seiten zurückgreifen, die schon lange im Web sind und gute Verlinkungen aufweisen. Ein Teufelskreis, denn durch die gute Suchmaschinen-Platzierung können die „Großen“ mehr Traffic generieren, „kleine“ Sites, die zwar im Prinzip relevantere Inhalte bieten, bleiben aufgrund des geringen „Trusts“ in den Tiefen der Suchmaschinentreffer verschollen und können sich kaum hocharbeiten. Dieses Phänomen bestätig sich ebenfalls in einem Test:
Für 100.000 gut durchgemischte, deutschsprachige Keywords wurde dabei die Zahl der „einzigartigen“ Domains für jede Position von 1 bis 90 zur Zahl der gesamten Ergebnisse gesetzt.“ Das Ergebnis: auf den ersten drei Trefferseiten herrscht fast der gleiche Einheitsbrei, wenn jedoch der Pagerank abnimmt, nimmt gleichzeitig die Diversität zu Eintrag1: Link Eintrag2: Link UCLA Paper: Link

Google und Flash

Suchmaschinen wie Google haben seit jeher Probleme mit der Indexierung von Flash-Seiten, im Sistrix-Blog beschäftigt man sich erneut mit der Thematik und zeigt die aktuelle Entwicklung auf.

Zwar werden seit 2004 Flash-Sites gefunden (mittlerweile rund 23 Millionen), der Inhalt war lange Zeit jedoch nicht im Index.
Durch das kostenlose Adobe Entwicklerkit für Suchmaschinen kann Google mittlerweile Binär- in Textdateien umwandeln und auf diesem Weg Flash-Dateien besser indexieren.

Blog: Link

Tool: Link

Deutsche Projekte im Googleindex

Neben dem Projekt „Index Watch“ hat Sistrix auch einen „Sichtbarkeitsindex“ ins Leben gerufen. Aus umfangreichen Keywordlisten und den dazugehörigen Suchergebnissen wird für Domains und Webprojekte ein „Sichtbarkeitsindex“ berechnet. Der Index gibt Auskunft über die Positionierung einer Domain im Google Index.

„Das erwartete Trafficvolumen der Keywords, die Positionierung der Domain und weitere Faktoren werden hier (hoffentlich) sinnvoll zusammengerechnet.“

Platz eins belegt Wikipedia, mit einer Sichtbarkeit von 3102, gefolgt von ebay.de (1744) und amazon.de (1290). In den Top-10 finden sich noch einige Preisvergleich-Sites, und auch die Community-Hilfe-Seite wer-weiss-was.de.

Blog: Link

 

Keywordentwicklung per Index Watch

Sistrix will mit dem „Index Watch“ die Entwicklung im deutschsprachigen Suchmaschinenindex dokumentieren. Täglich werden 1000 Suchbegriffe abgefragt und die Veränderungen zum Vortag grafisch dargestellt. Die Stärksten Veränderungen machen derzeit die Wörter „küchenzeile“, „telephone“ und „damenschuh“ aus. Ob die Änderung nun ins Positive oder ins Negative geht, bleibt leider unklar.

Index Watch: Link

SEO-Grundlagen

Nicht nur Johannes Beus, auch Thomas Prommy hat in seinem SEO Newsblog eine Einführung in die Suchmaschinenoptimierung verfasst.

„Ich habe in den letzten Wochen auch mal eine kleine SEO-Einführung geschrieben, um nicht immer ganz bei Null anfangen zu müssen. Dabei habe ich besonders aus Praxisnähe geachtet und versucht, das Fachchinesisch weitestgehend wegzulassen. Gewisse Vorkenntnisse sind natürlich trotzdem nötig.“

Das PDF ist nicht so umfangreich wie das von Beus, umfasst aber immerhin noch 29 Seiten und geht auf Themen wie Link-Akquise, interne Linkstruturen und optimale Site-Struktur ein.

PDF: Link
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Suchmaschinenoptimierung für Einsteiger

Johannes Beus, Geschäftsfrührer vom Bonner Internetdienstleister SISTRIX hat ein kostenloses SEO-Tutorial zusammengestellt, welches sowohl als Web-Version als auch im PDF Format verfügbar ist.

„Der erste Platz zählt - dieses gilt insbesondere für die Positionierung in Suchmaschinen: über fünfzig Prozent der Suchenden klicken auf eines der ersten drei Ergebnisse, für Platz zehn sind nur noch knapp drei Prozent übrig und ab der zweiten Seite ist die Zahl der Besucher nochmals deutlich geringer. Suchmaschinenoptimierung - oder kurz SEO für SearchEngineOptimization - befasst sich mit Methoden und Techniken, um eben jene Platzierungen zu erreichen, die den Platz an der (Traffic)-Sonne ermöglichen. Im folgenden Tutorial habe ich grundlegendes Basiswissen zusammengestellt, das Ihnen einen ersten Einblick in die Suchmaschinenoptimierung bietet. Es ist somit insbesondere für diejenigen geeignet, die sich an die Suchmaschinenoptimierung ihrer Seiten im Selbstversuch herantrauen wollen, hilft aber auch, die Leistungen eines beauftragten SEO-Dienstleisters zu verstehen.“, erklärt Beus im Vorwort.

Der Guide gibt einen Überblick über Google, Yahoo und MSN Search, beantwortet Fragen zum PageRank, Crawlern und der Indexierung von Websites.

PDF: Link

SEO Markt in Japan

Wie Mokoto Hunt von Multilingual Search berichtet, ist der SEO Markt in Japan vergangenes Jahr um 25 Prozent angestiegen und konnte fast 10 Mrd. Yen, umgerechnet über 60 Mio. Euro umsetzen.

Dabei wurden:

  • 5710 Mio. Yen, umgerechnet ca. 36 Millionen Euro für Inhouse-SEO
  • 2600 Mio Yen, umgerechnet ca. 16 Millionen Euro für Outsource-SEO
  • 1650 Mio Yen, umgerechnet ca.10 Millionen Euro für Tools

ausgegeben.

Laut einer Prognose von Aun Consulting soll der Markt bis 2011 weiter deutlich wachsen und dann über 17 Mrd. Yen umsetzen.

Multilingual Search Blog: Link

Rechner Yen-Euro: Link

Platzierung mehrsprachiger Websites

Nuno Hipólito, Autor bei multilingual-search.com hat eine Checkliste herausgegeben, die sich mit dem Platzieren multilingualer Websites auf Suchmaschinen beschäftigt.Im internationalen Markt haben Firmen oftmals Probleme, wenn sie den Content ihrer .com Domain bei Lokalen Suchmaschinen und Produktsuchen unterbringen wollen.

Eine Universallösung gibt es zwar nicht, den Firmen stehen aber zwei Optionen offen:

  • Eine starke .com Website mit Subdomains für die einzelnen Sprachräume oder Länder zu erstellen, wie beispielsweise IBM, IKEA oder CANON.
  • Eine Lokalversion der Site aufzusetzen und die Lokalen Country Code Top Level Domains (ccTLD’s) zu verwenden, wie Nokia.

Die erste Lösung kann zwar günstig sein und relativ einfach zu implementieren, allerdings gibt es hierbei einige Probleme beim Ranking in den Suchmaschinen: Neben Sprache und Top Level Domain achten Suchmaschinen meist auch auf die IP Adresse des hostenden Servers, verweisende Links von Lokalen Websites und Adresse, oder Standort, der auf der Site im Impressum oder beispielsweise auch Google Maps untergebracht ist.

Per Google Webmastertools kann jedoch Abhilfe geschaffen werden, einzelne Subdomains können ein anderes Geotargeting einsetzen als die Main Page.

Zum Blog: Link

03. Februar 2008

Meta Keywords

Der Meta Keyword Tag war vor einigen jahren einmal ein recht erfolgreiches Mittel zur Suchmaschinenoptimierung, seine Bedeutung ist Heute aber auf dem Nullpunkt. Wie auf yourposition.ch nachzulesen ist, wird man per Phrasensuche für eine Wortfolge der Meta Keyword Tags nicht fündig- zumindest bei keiner der großen Suchmaschinen (Wikia Search, Ask, Yahoo, Google und MSN Live Search). Einzig search.ch und Gigablast hatten die Keywords indexiert.

Zum Artikel auf yourposition.ch: Link

BVDW: Studie zu Suchmaschinenmarketing und –optimierung

Der Arbeitskreis Suchmaschinen-Marketing vom Bundesverband für Digitale Wirtschaft (BVDW) hat eine Studie über den Einsatz von Suchmaschinen-Marketingmaßnahmen in Firmen veröffentlicht. Insgesamt fällt die Effizienz im Vergleich zu anderen Marketingmaßnahmen positiv aus. Das Interesse und die Zahlungsbereitschaft lässt vor allem das Reporting von Nutzerverhalten, geographischen und demographischen Daten steigen.Während 2007 die meisten der befragten Unternehmen weniger als 10.00 Euro für SEM und SEO ausgegeben haben, werden jetzt jedoch ausgaben im fünf- bis siebenstelligen Bereich prognostiziert.

„Die Gründe hierfür liegen zum einen in der gestiegenen Bereitschaft allgemein mehr in Online-Marketing zu investieren“, so BVDW-Vizepräsident Harald R. Fortmann). „Zum Anderen aber auch an der spezifischen Effizienz des Suchmaschinen-Marketings.“ So haben beispielsweise 46 Prozent angegeben, dass die Effizienz von SEM im Vergleich zu Klassischer Plakatwerbung hoch sei.

Die Studie beschäftigt sich weiterhin mit Spam und Klickbetrug, Erfolgskontrolle und Messgrößen, sowie den Abrechnungsmethoden zwischen Auftraggebern und Dienstleistern, der Relevanz einzelner Suchmaschinenkanäle und Content-Netzwerke.

Wer BVDW-Mitglied ist, bekommt die Studie kostenlos, alle anderen müssen sich mit dieser Pressemitteilung begnügen: Link.

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